Themen Angebote

HALT(UNG) FÜR KÖRPER UND SEELE

positive autorität

in der Schule

 

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In Fachkreisen werden fünf Erziehungsstile unterschieden: der permissive, der autoritäre, der inkonsistente, der vernachlässigende und der autoritative Erziehungsstil. Die positive Wirkung des letztgenannten auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist vielfach belegt.

Ein autoritativer Erziehungsstil zählt zu den wichtigsten Schutzfaktoren, die die Resilienzforschung kennt. Er bietet Kindern und Jugendlichen positive Rollenmodelle, ermöglicht die Entwicklung eines sicheren Bindungsmusters und fördert die Fähigkeit zu Selbstregulation und Empathie. Autoritativ erzogene Kinder verfügen über das höchste Maß an geistigen und sozialen Kompetenzen und zeigen am wenigsten Problemverhalten. Wenn diese Kinder ins Jugendalter kommen, haben sie ein hohes Selbstwertgefühl und eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung, verhalten sich verantwortungsbewusst, sind selbständig, kreativ, wissbegierig und hilfsbereit und zeigen die besten Schulleistungen.

Fortbildungen im Jahresprogramm

> Freiburg: November 2018 biw Februar 2019 – pdfPDF zum Download

Inhalte
Dieses Angebot richtet sich an alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und sich mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Welche Art von Beziehung biete ich Kindern und
  • Jugendlichen an?
  • Welche Erziehungsziele habe ich?
  • Wie motiviere ich Kinder und Jugendliche?
  • Wie kann ich Verhaltensänderungen bewirken?
  • Wie reagiere ich in schwierigen Situationen?
  • Suche ich Fehler eher bei mir oder bei anderen?
  • Bin ich bereit, an mir selbst zu arbeiten?
  • Wann bin ich zufrieden mit mir?
  • Wie gehe ich mit Enttäuschungen um?
  • Was heißt für mich professionelles Handeln?

Die Fortbildung vermittelt die für den autoritativen Erziehungsstil wichtigen inneren Haltungen und zeigt, wie diese in der Praxis von Erziehung, Kindergarten, Schule, Jugendhilfe, Elternarbeit, Betreuung, Beratung und Supervision anwendbar sind.

Die Teilnehmenden lernen,

  • die innere Unabhängigkeit zu bewahren,
  • Verhalten einzufordern,
  • Erfolgsvoraussetzungen zu schaffen,
  • Kinder und Jugendliche zu dem gewünschten Verhalten zu motivieren,
  • Verhalten zu überprüfen,
  • mit problematischem Verhalten umzugehen,
  • die eigene Entwicklung zu reflektieren und zusteuern,
  • wie entsprechende Teamentwicklungsprozesse gefördert werden können.

Nachhaltigkeit
Je mehr Lehrkräfte, Sozialarbeiter/-innen, Erzieher/ -innen etc. nach demselben Erziehungsstil arbeiten, desto leichter und effektiver ist ihre pädagogische Arbeit. Die gemeinsame Teilnahme mehrerer Kolleginnen und Kollegen aus einer Schule bzw. Einrichtung verbessert daher die Chance auf die nachhaltige Umsetzung der Fortbildungsinhalte. Anmeldungen von Teams werden deshalb bevorzugt berücksichtigt.

Literatur
Fuhrer, U. (2006): Erziehungskompetenz. Bern: Huber.

Juul, J. (2012): Ein Apfel für den Lehrer. München: Voelchert.

Winterhoff, M. (2009): Warum unsere Kinder Tyrannen werden. München: Goldmann.

ANGEBOTE
zum Thema
Positive Autorität in der Schule


Fortbildungen im Jahresprogramm
Das Jahresprogramm beinhaltet insbesondere mehrtägige Fortbildungen zu den Themen Leben und Lernen in Schule und Jugendhilfe.
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Inhouse-Angebote
Ein autoritativer Erziehungsstil zählt zu den wichtigsten Schutzfaktoren für Kinder und Jugendliche.
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Kontakt
Bernhard Bender
Tel. 0761/21807-44
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 gefördert von
Sozialministerium