Themen Angebote

GUT ARBEITEN

KLASSENFÜHRUNG

Classroom-Management für mehr Motivation und Selbstkontrolle

 

Robert Kneschke fotolia 164x140 runde Ecken

Die Fortbildung richtet sich an Pädagogen/-innen, insbesondere Lehrer/-innen, die erfahren möchten, wie sie eine Schulklasse souverän führen und das Recht auf störungsfreien Unterricht durchsetzen können, ohne dazu auf einen autoritär-bestrafenden Erziehungsstil zurückgreifen zu müssen. Ziel ist, einer Klasse Werte und Arbeitshaltungen zu vermitteln sowie eine konstruktive Arbeitsatmosphäre und die Grundbedingungen für effektives Lernen zu schaffen.

 

Fortbildungen im Jahresprogramm

> Freiburg: März bis Juli 2018 – pdfPDF-Programm zum Download
> Stuttgart: Januar bis Mai 2018 – pdfPDF-Programm zum Download


Die Fortbildungsteilnehmer/-innen lernen,

  • was Verhaltensregeln wirksam und erfolgreich macht,
  • eigene Regeln zu entwickeln, z. B. zu den Themen Pünktlichkeit, Arbeitsmaterial und Hausaufgaben,
  • effektive Ruhe und Aufmerksamkeitsregeln kennen,
  • wie sie Unterrichtsstörungen minimieren können,
  • Leistungsmotivation zu stärken,
  • ein Anerkennungssystem zu etablieren,
  • Selbstkontrolle und Frustrationstoleranz zu fördern,
  • auf Regelverstöße adäquat zu reagieren und passende Konsequenzen zu finden,
  • Vorgehensweisen zur Einigung auf einheitliche Konsequenzen bei Regeleinhaltungen und Regelverletzungen kennen,
  • mit schwierigen Situationen umzugehen,
  • Merkmale eines nichtbestrafenden Erziehungsstils kennen,
  • wie sie langfristig den Erfolg der Arbeit sichern können.

Seminarstruktur
An den ersten drei Fortbildungstagen werden Regeln des Zusammenarbeitens entwickelt sowie die Bedingungen ihrer Umsetzung erarbeitet.
Die weiteren Tage dienen der Praxisbegleitung. Ziel dieser Begleitung ist, die entsprechenden Methoden nachhaltig im Unterrichtsalltag zu etablieren, auftauchende Schwierigkeiten zu lösen, die Methodensicherheit zu vertiefen und die eigenen Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.

Nachhaltigkeit
Je mehr Lehrer/-innen mit dem Ziel eines störungsfreien Unterrichts zusammenarbeiten, d. h. dieselben Regeln anwenden und einheitlich auf die Regeleinhaltung und auf Regelverletzungen reagieren, desto leichter und erfolgreicher wird die Arbeit sein.

Die gemeinsame Teilnahme mehrerer Kolleginnen und Kollegen aus einer Einrichtung verbessert daher die Chance auf die nachhaltige Umsetzung der Fortbildungsinhalte. Anmeldungen von Teams werden deshalb bevorzugt berücksichtigt.

Stimmen bisheriger Teilnehmer/-innen
„Hätte mir als Referendar schon jemand das Programm vorgestellt, dann hätte ich viele Fehler nicht gemacht. Diese klare Struktur, die ist etwas ganz Hilfreiches. (…) Die Ruhe, die kann man auch mit einer Klasse wirklich genießen. Wir können besser schaffen, das zahlt sich für die Schüler aus.“

„Mit dieser kleinschrittigen und konkreten Anleitung traut man sich, Regeln in der Klasse einzuführen und auch durchzusetzen – und stellt dann erstaunt fest: Es geht einfacher als gedacht!“

„Die Fortbildung erspart mindestens zwei Jahre nervenaufreibender Auseinandersetzungen im Kollegium.“

„Bei dieser Gelegenheit möchte ich Ihnen sowohl meine persönliche Anerkennung als auch das überaus positive Feedback von Schulleitung, Kollegium und Elternschaft mitteilen. Wir erleben Sie und das von Ihnen vertretene pädagogische Konzept als überaus hilfreich, unterstützend und weiterführend. Sie wirken in Ihrer Art sehr präsent und klar und gleichzeitig unterstützend.“

Literatur
> Grüner, T. (2010): Olweus in der Praxis – Exkurs. Umsetzung in der Praxis: Erfolgsbedingungen von Mehr-Ebenen-Programmen zur Gewaltprävention. In: Programm polizeiliche Kriminalprävention des Landes und des Bundes (Hg.). Herausforderung Gewalt. Stuttgart. S. 59-91.

> Grüner, T./Hilt, F./Tilp, C. (12. vollständig überarbeitete Neuauflage 2015): „Bei STOPP ist Schluss!“ Werte und Regeln vermitteln. Hamburg: AOL-Verlag.

> Reinbold, K.-J. (Hrsg.) (2002): Konflikt-KULTUR. Soziale Kompetenz und Gewaltprävention. Berichte aus der Praxis. Freiburg: AGJ-Verlag.

ANGEBOTE
zum Thema
Kunst der Grenzziehung

Fortbildungen im Jahresprogramm
Das Jahresprogramm beinhaltet insbesondere mehrtägige Fortbildungen zu den Themen Leben und Lernen in Schule und Jugendhilfe. 
> mehr Infos

Vorträge für Pädagogen/-innen
Kinder und Jugendliche als Person zu achten und ihnen gleichzeitig sinnvolle Grenzen zu setzen, ist eine zentrale Fähigkeit, um Lernen zu ermöglichen und soziale Kompetenz zu stärken.
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Vorträge für Eltern
So schön das Zusammenleben mit Kindern und Jugendlichen sein kann, manchmal können Sie uns zur Verzweiflung treiben. 
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Pädagogischer Tag
Konflikte zwischen Lehrern/-innen und Schülern/-innen sind im schulischen Alltag unvermeidbar, z.B. wenn es um verbale und nonverbale Unterrichtsstörungen geht.
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Inhouse-Angebote
Ziel dieser Fortbildung, die in drei Varianten angeboten wird, ist die gemeinsame Klassenführung mithilfe eines konsequenten und wertschätzenden Erziehungsstils.
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Kontakt
Bernhard Bender
Tel. 0761/21807-44
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Video RP Frau Nickl runde Ecken e1856
Ein Video zur KLASSENFÜHRUNG nach dem Konzept „Bei Stopp ist Schluss!“ mit Interviews von Lehrerinnen und Schülern, herausgegeben vom Pädagogischen Landesinstitut in Rheinland Pfalz.
 gefördert von
Sozialministerium