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GUT ARBEITEN

ERZIEHEN STATT HÜTEN

Professionelles pädagogisches Handeln in der Ganztagsbetreuung

Im Mittelpunkt der Betreuungsarbeit an Schulen stehen die Kinder und Jugendlichen mit ihren oft sehr unterschiedlichen Bedürfnissen. Lernen findet überwiegend als selbstbestimmte Freizeitaktivität statt. Viele Kinder und Jugendliche suchen Bewegung, Spiel und Unterhaltung, andere eher Kontakt und Beziehung. Manche nutzen den Freiraum auch für Machtausübung und schikanieren andere. Die Betreuten brauchen ein hohes Maß an sozialer Kompetenz, um den vorhandenen Freiraum so zu nutzen, dass sowohl die eigenen als auch die Bedürfnisse der anderen berücksichtigt werden.

Boggy - Fotolia Eine zentrale Antwort auf diese pädagogische Herausforderung ist der sogenannte autoritative Erziehungsstil. Er fördert nachweislich prosoziales Verhalten und gibt Kindern und Jugendlichen wichtige Entwicklungsimpulse, auch über die Betreuungszeit hinaus. Gleichzeitig schützt er durch die Professionalisierung der Erziehungstätigkeit auch die Mitarbeitenden selbst vor Überforderung und Burnout.


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Inhalte
  • Bedürfnisorientierung: Im Verstehen, was Kinder und Jugendliche brauchen, was sie antreibt und motiviert, liegt nicht nur das Fundament für gelingendes erzieherisches Handeln, es hilft auch die Betreuungszeit mit den treffenden Angeboten auszugestalten.
  • Haltung und Handeln: Ein gefestigtes pädagogisches Selbstbewusstsein liefert den Mut, hinzuschauen und einzugreifen, unerwünschtes Verhalten zu unterbinden, erwünschtes Verhalten zu fördern und eine Vorbildfunktion einzunehmen.
  • Deeskalation: Sowohl bei Auseinandersetzungen zwischen Kindern und Jugendlichen als auch bei Konfl ikten zwischen Betreuungspersonen und Heranwachsenden gilt es, angemessen zu reagieren. Das bedeutet, die geltenden Regeln und Werte zu vertreten und sich durchzusetzen, ohne die Situation zu verschärfen.
  • Motivation und Sanktion: Wissen darüber, wie Kinder und Jugendliche motiviert werden können und wo die Möglichkeiten und Grenzen von Sanktionen sind, ist wesentlich für professionelle pädagogische Arbeit.
  • Regelkonzipierung: Regeln in pädagogischen Kontexten sollten so gestaltet werden, dass sie Kindern und Jugendlichen dabei helfen, ihre Selbstkontrollfähigkeit auszuweiten.

Zielgruppe
Mitarbeiter/-innen im Bereich Ganztagsbetreuung in Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe.

Kosten
Fortbildung 840 Euro pro Tag Fahrtkosten 0,38 Euro/km

Dauer
1-5 Tage
Die Themen können in 5 Tagen bearbeitet werden, sie sind je nach Bedarf einzeln als Tagesveranstaltungen oder kombiniert als mehrtägiges Modul abrufbar. In Einzelfällen sind auch Halbtagesveranstaltungen möglich.

Referenten
Alex Bundschuh, Erziehungswissenschaften (M.A.), ist Referent für Kinder- und Jugendschutz. Er ist Mediator und Ausbilder für Sozialtraining und Mobbingintervention. Er verfügt über mehrjährige Erfahrung in sozialer Arbeit an Schulen und in der offenen Jugendarbeit.

Bernhard Bender, Dipl.-Soz.-Arb. (FH), Kriminologie und Polizeiwissenschaft (M.A.) und Praxisausbilder Soziale Arbeit (PA), ist Referent für Kinder- und Jugendschutz. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Arbeit mit verhaltensauffälligen Jugendlichen sowie in den Bereichen Jugendkriminalität, Kriminalprävention und Sanktionsforschung.

 

 

ANGEBOTE
zum Thema
Erziehen statt hüten


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Im Mittelpunkt der Betreuungsarbeit an Schulen stehen die Kinder und Jugendlichen mit ihren oft sehr unterschiedlichen Bedürfnissen.
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Kontakt
Bernhard Bender
Tel. 0761/21807-44
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 gefördert von
Sozialministerium