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Ziele und erfolgskriterien

Demokratie – Bildung – Prävention

Förderung demokratischer Kompetenzen, Bildung und Prävention im Kontext nachhaltiger Schulentwicklung sind die übergeordneten Ziele von Konflikt-KULTUR. Die Bausteine und Methoden des Fortbildungsprogramms sind geeignete Instrumente, um:

  • die professionelle Zusammenarbeit zwischen Lehrern/-innen und anderen Fachkräften zu fördern und deren Leitungs- und Erziehungskompetenz zu stärken, die Unterrichts- und Arbeitsqualität zu verbessern sowie die Arbeitszufriedenheit zu erhöhen und damit Burnout und anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen vorzubeugen;
  • einzelne Einrichtungen in ihrem Organisationsentwicklungsprozess zu begleiten und sie insbesondere bei der Erarbeitung und Umsetzung eines pädagogischen Konzepts, eines individuellen Profils sowie bei Maßnahmen der Qualitätssteigerung bzw. -sicherung zu unterstützen;
  • soziales Lernen zu ermöglichen, emotionale Kompetenzen zu entwickeln und einen konstruktiven Umgang mit Konflikten zu fördern;
  • Kindern und Jugendlichen – konsequent, aber nicht bestrafend – Werte, Normen, Arbeitshaltungen und soziale Regeln zu vermitteln;
  • die Lernmotivation zu steigern, indem der Aufbau tragfähiger persönlicher Beziehungen zwischen Lehrern/-innen und Schülern/-innen unterstützt wird;
  • die Integration der einzelnen Kinder und Jugendlichen in das soziale System einer Gruppe zu fördern und das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt zu stärken;
  • Eigeninitiative und Engagement der Kinder und Jugendlichen zu fördern sowie Partizipationsmöglichkeiten zu schaffen, um ein Identifikation mit der Einrichtung zu erreichen;
  • die Resilienz – die psychische Widerstandsfähigkeit – von Kindern und Jugendlichen zu stärken und dadurch Gewalt, Rassismus, Sucht etc. vorzubeugen.

Konflikt-KULTUR erfüllt die wichtigsten Erfolgskriterien nachhaltig wirksamer Präventions- und Interventionsmaßnahmen.
Schaubild gr

Schaubild
Die einzelnen Bausteine des Fortbildungsprogramms greifen die unterschiedlichen Arten von Konflikten auf. Die pädagogischen Angebote ergänzen sich gegenseitig und bieten so ein wirkungsvolles Programm zur Gewaltprävention an Schulen.  

„Eine Schule muss über einen Kanon von
Regeln verfügen, den alle gemeinsam
vertreten.
Joachim Bauer
Bei STOPP ist Schluss!

Joachim Bauer über die Publikation:
„Mutig, hilfreich, praxisnah – die Autoren bringen Klassenführung und soziales Lernen auf den Punkt."

5720 Webcover

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